Tipps für den Start beim Outdoortraining

 

Endlich ist es soweit! Die Tage werden länger. Die Temperaturen steigen an. Der ideale Zeitpunkt Training nach draußen zu verlagern. Raus aus der Komfortzone und rein in die Natur. Das Beste daran: Beim Kraft- und Ausdauertraining im Grünen erzielst du maximale Erfolge und erlebst ein völlig neues Körpergefühl. Im folgenden Beitrag verrate ich allen Outdoor Einsteiger/innen meine besten Tipps für mehr Spaß in der Natur und noch mehr Erfolg beim Training.

 

3,2,1....Der richtige Start beim Outdoortraining

Ja, ich will. Nachdem du den Entschluss gefasst hast, in der Natur zu trainieren, empfehle ich dir dich zunächst nach einem Trainingsort zu orientieren. Innerhalb der Stadtzentren bieten Stadtparks, Stadtwälder, Flüsse und Seen geeignete Trainingsflächen. Meist sind solche Gebiete gut erschlossen und ausreichend beschildert. Dies erleichtert dir den Trainingseinstieg.

 

Stefan Handke - NATURlich schlankIn Augsburg eignet sich der Siebentischwald gut für ein Fitnesstraining in der Natur. Die Sportanlage Süd ist dabei ein idealer Ausgangspunkt für deine Trainingseinheit im Freien mit ausreichend Parkmöglichkeiten. Etwa 200 Meter entfernt befindet sich auch eine Straßenbahnhaltestelle.

 

Außerhalb der Stadtzentren, bieten Waldgebiete (z.B. Westliche Wälder im Raum Augsburg) ideale Möglichkeiten für ein effektives Outdoortraining. Die Streckennetze sind ebenso gut erschlossen, allerdings nicht immer gut beschildert. Im unteren Absatz findest du einige nützliche Tipps, wie du dich in unbekanntem Waldgebieten sicher orientierst.

Wenn du nicht alleine in der Natur trainieren möchtest, empfehle ich dir einen Trainingspartner/in zu motivieren dich zu begleiten. Gemeinsam fällt es oft leichter sich zu motivieren und die neue Umgebung zu erkunden. In zentrumsnahen Trainingsgebieten gibt es oft vielseitige Möglichkeiten sich an eine Sportgruppe anzuschließen.

 

Trau dich – Krafttraining IN und MIT der Natur

Laufen, Walking, Nordic Walking, Radfahren – viele verbinden damit den Begriff „Outdoortraining“. Das Krafttraining bleibt oft dabei außen vor und dem Fitnessstudio vorbehalten. Beides jedoch – die Bewegung & Kräftigung – bildet die perfekte Grundlage für die straffen Beine, den knackigen Po oder die kräftigen Oberarme. Worauf also noch warten. Als Trainingsgeräte stehen dir in der Natur Bäume, Baumstämme, Äste, Steine, Moos oder Baumstümpfe zur Verfügung. Mit etwas Phantasie wirst du überrascht sein, welche Parallelen und Möglichkeiten du zum Training in einem Fitnessstudio findest. Der Vorteil zum Fitnessstudio: Du trainierst stets an der frischen Luft und hast nicht selten deine Trainingsfläche ganz für dich alleine.

Profitiere auch du von diesen 5 Vorteilen beim Outdoortraining in der Natur.

 

Das richtige Equipment beim Outdoortraining

Wie bewegst du dich in der Natur? Bist du läuferisch unterwegs, empfehle ich dir auf gutes Schuhwerk zu achten. Beim Joggen lastet etwas das 2-3 fache des Körpergewichts auf den Gelenken. Ein spezieller Laufschuh ist deshalb Pflicht. Beim Walken und Nordic Walking fällt die Belastung deutlich geringer aus. Speziell Walking- und Trailschuhe bieten neben einer guten Dämpfung eine gute Profilierung, die dir auch bei Trainingsübungen in der Natur eine gute Griffigkeit gewährleistet.

Bei der Bekleidung steht die Funktionalität im Vordergrund. Sportshirts sollten unbedingt atmungsaktiv sein. Verzichte möglichst auf Baumwolle in der Bekleidung. Baumwolle speichert die Nässe (Schweiß), ähnlich wie ein Schwamm und klebt unangenehm auf der Haut. Dasselbe gilt für die Sporthose. Damit du auch bei regnerischem und kühlerem Wetter nicht auf deine Sporteinheit verzichten musst, empfehle ich dir zusätzlich eine wind- und wasserabweisende Sportjacke.

 

Alles im Blick – Die richtige Orientierung in der Natur

Um beim Outdoortraining den stets Überblick zu behalten, solltest du dich vorab mit deiner Trainingsstrecke vertraut machen. Ausgeschilderte Strecken erleichtern dabei die Trainingsplanung deutlich. Möchtest du auf eigenes Faust ein neues Trainingsgebiet erkunden, empfehle ich dir die Satellitenansicht von Google Maps. Die Streckennetze (z.B.  sind Wald) dort gut erkennbar. Eine andere Variante ist, den Startpunkt auf dem Smartphone mit einer Laufapp zu markieren und das Training aufzuzeichnen. Auch GPS-Sportuhren bieten zur Orientierung einen tollen Komfort.

Hier erfährst du, wie die Natur dein Durchhaltevermögen steigert.

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